Klimapolitik zur Chefsache machen

Grünen Stadtrat Franz Opperer gibt seine Kandidatur um das Oberbürgermeisteramt in Rosenheim bekannt

Stadtrat Franz Opperer will bei der Kommunalwahl 2020 Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer ins Amt nachfolgen. Bei der Aufstellungsversammlung der Rosenheimer Stadt-Grünen am 1. Juli möchte er sich hierfür das Votum der Mitglieder einholen.

Franz Opperer setzt sich seit 2010 als Teil der grünen Stadtratsfraktion leidenschaftlich für Rosenheim ein. Nun hat er sich das Ziel gesetzt, die Geschicke der Stadt künftig in deren obersten Amt zu lenken. Opperers politischer Kompass ist geprägt durch seinen Glauben und die für ihn verbindlichen christlichen Werte. Daraus leitet sich konsequenterweise der Auftrag zu bestmöglichem Klima- und Umweltschutz ab. Das zentrale Motiv seines politischen Handelns: „Ich möchte die Schöpfung bewahren. Zu lange hat die Menschheit weit über ihre Verhältnisse gelebt und der Natur massiven Schaden zugefügt. Dadurch ist unser aller Existenzgrundlage bedroht.“

Um rechtzeitig gegenzusteuern, sieht Opperer klar die politischen Kräfte in der Pflicht – im Großen wie im Kleinen. „Wir brauchen keine besseren Menschen, sondern eine bessere Politik, die die richtigen Rahmenbedingungen setzt.“ Die bisherige Stadtpolitik zeichne sich für ihn bisher durch bloße Lippenbekenntnisse aus. „Rosenheim wird die selbstgesteckten Klimaziele – die Treibhausgasemissionen bis 2025 um 40% zu reduzieren – krachend verfehlen. Wir haben aber nicht mehr die Zeit, auf den großen klimapolitischen Wurf zu warten und darauf zu vertrauen, dass höhere Instanzen das Problem anpacken. Anstatt vor Ort untätig rumzusitzen, müssen wir endlich nach kleinen Lösungen mit großer Strahlkraft suchen.“ Hier sieht Opperer ganz wesentlich das Bürgermeisteramt in der Verantwortung. „Ich werde Klimapolitik in Rosenheim zur Chefsache und unsere Stadt zum Vorreiter beim Klimaschutz machen.“

Franz Opperer ist tief in seiner Stadt verwurzelt. Geboren in Heilig-Blut, damals noch zur Gemeinde Aising gehörend, absolvierte er eine Ausbildung zum Goldschmied, die er mit der Meisterprüfung abschloß. Der 54 jährige Familienvater lebt mit seiner Ehefrau und den beiden Töchtern bis heute im Stadtteil Heilig-Blut. Seit über zwanzig Jahren führt er gemeinsam mit seiner Frau eine Ladenwerkstatt in der Innstraße. Er engagiert sich ehrenamtlich in der Kirchenverwaltung der Pfarrei Heilig-Blut und als Beauftragter für Umweltbelange des Pfarrverbands am Wasen.

Auge fürs Detail trifft weitsichtigen Blick für Gestaltungsmöglichkeiten

Franz Opperer traut seiner Stadt viel zu. Rosenheim habe enormes Potential, das mut- und leidenschaftslose Politik bisher jedoch brachliegen ließ. Als Goldschmiedemeister beweist Opperer passenderweise seit jeher ein Auge fürs Detail im Umgang mit wertvollen Materialien und einen weitsichtigen Blick für Gestaltungsmöglichkeiten. Diese Eigenschaften zeichnen auch den Politiker Opperer aus. „Es ist an der Zeit, dass wir endlich die Zukunft unserer Stadt gemeinsam anpacken, anstatt nur Probleme und Herausforderungen auszusitzen. Dafür muß sich vieles ändern und ich werde diese Veränderungen leidenschaftlich anstoßen und vorantreiben.“

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